Zurück an den Anfang


 

In der anstehenden Partie gegen SG König Ludwig, wollte der FC weiter an den richtigen Schrauben drehen und sich weiter stabilisieren. Personell konnte man wieder auf genug Spieler zurückgreifen. Yoshi und Mike fielen verletzungs- / krankheitsbedingt aus. Man wollte am heutige Tag wieder das alte System ausprobieren, was den FC in viele Nöte brachte.

Nach dem Anstoß übernahm SG das Zepter. Es zeichnete sich schnell ab, dass der FC keine Ordnung und Ruhe ins Spiel bekam. Der Abwehrriegel wirkte ebenso sehr unsicher und ließ viele einfache Bälle passieren und man hatte gefühlt keinen Zugriff auf den Gegner. Auch Kevin, der sonst ein Fels in der Brandung ist, spielte heute unter seinen Möglichkeiten. Das lag dann eindeutig am zu vielen Alkohol und geringen Schlaf. Der einzige, der zu seiner Normalform kam, war Markus. Es dauerte auch nicht lange, da klingelte es schon bei Marco. Der Gegner kam locker durch den Abwehrverbund und die 1 gegen 1 Situation ging an den Stürmer.

Danach wirkte der FC noch unsicherer. Kein Passspiel, keine Ruhe, keine Übersicht und fehlende Kommunikation ließen das eigene Spiel immer schlechter werden. Immer wieder kam SG mit langen und einfach durchkombinierten Bällen durch den neuen Abwehrverband. Deswegen ließ der zweite Treffer auch nicht lange auf sich warten. Diesmal ging ein Ping Pong Ball durch Zentrale und begünstigte den Gegner, der erneut im 1 gegen 1 mit Marco stand. Der Keeper spekulierte auf den Querpass und konnte ein wenig Zeit gewinnen. Der Stürmer setzte den Schuss aber ins kurze Eck. Basti, der zur Torlinie lief, konnte den Ball leider nicht vor der Linie klären weshalb es dann nun 2:0 stand. Nur paar Minuten später verhinderte Marco das totale K.O. für die Grauen. Wieder ging es ohne Gegenwehr auf den Torwart zu. Der Stürmer kam über die linke Außenbahn und war erneut frei vor dem Keeper. Diesmal versuchte er den Querpass zum Mitspieler, den Marco aber abwehren konnte. Erneut war der Gegner schneller am Ball und spielte die Flanke zum zweiten Pfosten, wo ein weiterer Gegenspieler frei stand. Dieser köpfte das Leder in Richtung freies Tor, doch Marco war wieder schnell auf den Beinen und fing den Ball gerade noch ab. Danach nahm SG einen Gang raus und der FC versuchte sich ein wenig in der Offensive. Es gelang nicht viel und deswegen war es schon symptomatisch, dass der Gegner die beste Chance einleitete. Der Keeper hielt den Ball zu lange fest, worauf der Schiri die Aktion abpfiff und auf indirekten Freistoß entschied. Der wurde durch Sascha und Markus ausgeführt. Sascha legte den Ball ab und Markus schoss das Leder in den rechten Torknick. Ein schönes Tor und für Reichel eine Sensation, denn sonst landen die Dinger in Moskau. Es gab danach nur noch eine gute Gelegenheit für die Grauen. Nach einem Konter konnte Phil sich im Zentrum davonstehlen und zog die Verteidiger auf sich. Auf der Höhe der Mittelinie wurde er dann von zwei Gegenspieler gestellt. Pascal, der die linke Außenbahn hoch lief, hatte freie Fahrt und konnte ohne Gegenspieler in das linke Halbfeld des Strafraums einrücken. Er signalisierte, genau wie die anderen Mitspieler, dass er frei steht. Phil ignorierte es gekonnt und versuchte abermals solch eine Aktion alleine zu meistern und scheiterte. Warum Phil immer wieder solche Aktionen so ausführt bleibt unerklärlich, gerade wenn man im Rückstand ist. Hier eine klare Fehlentscheidung unserer Nummer 14. Nach der Aktion waren dann auch viele sauer und ließen die Köpfe hängen, was SG zu Gute kam. Die letzten Minuten gehörten dem Gegner, bevor der Schiri alle in die Pause schickte.

Die zweite Halbzeit ging dann komplett verloren. Dem FC gelang nichts mehr und die defensive Ordnung zerbrach vollkommen. Die anstehenden drei Gegentore ließen sich wie zuvor ganz einfach erzielen. Da vom FC auch nicht mehr viel kam, kann man die zweite Hälfte kurz zusammenfassen. Jeder Angriff ging hinter die Abwehrkette und konnte vom Gegner einfach verwertet werden. Eine lange Flanke wurde von Basti falsch eingeschätzt und fand dadurch den Gegenspieler, der cool blieb und zum 3:1 einnetzte und das kurz nach der Pause. Ein weiterer Ball ging über die rechte Außenbahn, die ebenso blank war. Der Gegenspieler schlenzte den Ball gefühlvoll am Keeper vorbei und setzte den Ball perfekt an den Innenpfosten über die Linie. Ein sehr schöner Treffer und keine Chance für Marco. Auch das letzte Tor konnte ohne Gegenwehr erzielt werden. Es hätte noch schlimmer kommen können. Der Gegner hatte so viel Platz, dass er 2 – 3 Mal sogar einen Fallrückzieher probieren konnte, die nur knapp das Ziel verfehlten. Das letzte Tor gehörte noch dem FC und wurde von Pascal erzielt. Auch hier kam die Vorarbeit vom Gegner, der den Ball unglücklich abgefälscht hatte und Pascal zur Schusssituation brachte. Passi, der ruhig blieb, führte einen gefühlvollen Schuss aus. Der Ball ging ins lange Eck und stellte den Zähler auf 2:5. Danach passierte auch nicht mehr viel und somit wurde die Partie dann auch beendet.

Eine erschreckende Leistung, die nicht nur durch die Systemumstellung zu erklären ist. Viele Spieler spielten weit unter ihren Möglichkeiten. Gegen Mannschaften im oberen Tabellenfeld hatte man zuvor super mitgehalten und positiv überrascht, doch am heutigen Tag erinnerte man sich schon ein wenig an die letzte Saison, auch was den Teamgeist angeht. Nächste Woche geht es gegen den KGV und da ist eine Reaktion gefordert.

Ich wünsche euch eine schöne Woche. In diesem Sinne, Hakuna Matata.

 

 

Jetzt den Spieler des Spiels wählen ! Die Wahl ist beendet !

 Ihr habt gewählt. Markus ist der Spieler des Spiels.

 

Spielbericht: Marco & Kerstin Steinert
Fotos: Lucas Mäder

 

   
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